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Harmonie in 18
Figuren
Die Übungen der Harmonie in 18 Figuren sind eine auf einander aufbauende und abgestimmte Abfolge von T'ai
Chi-ähnlichen Bewegungen, die auf wunderbare Art und Weise ein inneres Gleichgewicht herstellen, sowohl
körperlich als auch mental, aber gleichzeitig sehr erfrischend, ermunternd und
stärkend sind. Die 18 Figuren verleihen uns neue Freude und frische Energie, um unser Alltagsleben bestehen zu
können.
- Das Qi wecken
- Öffnen und Erweitern des Brustkorbs
- Einen Regenbogen bewegen
- Die Wolken auseinanderschieben
- Die Arme rollen
- Rudern auf einem ruhigen See
- Mit einer Hand die Sonne heben
- Den Kopf drehen und zum Mond zurückschauen
- Den Oberkörper drehen und die Handkanten schieben
- Wolkenhände in Reiterhaltung
- Auf den Meeresgrund greifen und zum Himmel hinaufschauen
- Wellen bewegen
- Die fliegende Taube breitet ihre Flügel aus
- Mit den Fäusten stossen
- Fliegen wie ein Adler oder eine Wildgans
- Kreisen wie eine Windmühle
- Mit dem Ball spielen wie ein Kind
- Das Qi beruhigen

Diese 18 Figuren haben eine grosse Wirkung auf viele Körperbereiche und deren
verschiedene Erkankungen. Besonders sind hier das Nierensystem und die
Wirbelsäule zu nennen, aber auch Herz-Kreislauf-Leiden und verschiedene
Stoffwechselerkrankungen werden positiv beeinflusst. Schlafstörungen, Unruhe,
sowie Schwächezustände gehören auch dazu.
Jedoch sind eben genannte Erkrankungen nur auszugs- und beispielweise genannt.
Jede der 18 Figuren wird 6 mal ausgeführt (wobei 1 mal einen Ein- und
Ausatem-Zyklus umfasst). Nur die 12. Figur wird 12 mal geübt.
Die 18 Figuren sollten immer in der Reihenfolge geübt werden, da sie auch
energetisch aufeinander aufbauen. Wenn man nicht die Zeit oder Lust hat, alle durchzuüben
oder einem einige Übungen besonders gefallen, so sollte man sie trotzdem in der
Reihenfolge der Nummern üben und immer auch zusammen mit der 1. (evtl. auch der
2.) und der 17. & 18. Figur.
Beispiel: Jemandem gefallen die Übungen 3, 7, 9 und 15 besonders.
Diese Person sollte dann nicht z.B. zuerst die 9.Figur und dann die 3.
üben.
So machen Sie es richtig: Zuerst die 1. (und die 2.) Figur, dann in der Reihenfolge 3, 7, 9, 15, und
abschliessend die 17. und die 18..
Ganz zum Schluss werden noch die extra Abschlussübungen durchgeführt, die
niemals vergessen werden dürfen, damit man seine neu gewonnen Energie speichern
kann.
8 Alltagsübungen
Die 8 Alltagsübungen sind (mehr oder weniger) eine Art Streckübungen, die nacheinander
sämtliche Meridiane dehnen und durchgängig machen. Sie werden als Vorbereitung zu den 18 Figuren
und vielen anderen Qi Gong Übungen geübt und machen den Körper geschmeidig.
- Bewegung der oberen Extremitäten, "Die müden Knochen strecken"
- Bewegung des Faustossens (Übung aus dem Kung Fu)
- Erweitern des Brustkorbs
- Schwingen der Beine
- Neigen des Oberkörpers
- Drehen des Oberkörpers
- Bewegung der Bauch- und Rückenmuskulatur
- Springende Bewegung
Diese Übungen sind in China sehr bekannt. Sehr viele Menschen treffen sich dort
früh morgens, um diese Übungen gemeinsam zu üben.
Der Qi-Fluss wird nachhaltig angeregt und Muskeln, Sehnen und Gelenke werden
aktiviert.
Jede der 8 Alltagsübungen sollte 8 mal zu jeder Seite ausgeführt werden.
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